Was uns antreibt
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der Kinder ihre Potenziale frei entfalten und in der Empathie und ein friedliches Miteinander selbstverständlich sind.
Das klingt groß. Aber es beginnt klein: mit einem Kind, das seinen Ärger in Worte fasst. Mit einer Fachkraft, die innehält und zuhört. Mit einer Einrichtung, die Prävention nicht als Zusatz begreift, sondern als Teil ihrer Arbeit.
Genau deshalb gestalten wir gemeinsam mit Partnern den Wandel im Erziehungs- und Bildungssystem. Verbindend, wirksam und langfristig.

Das Unternehmen
Papilio begann 2002 mit einer Überzeugung, die bis heute trägt: Wenn Kinder früh lernen, mit Gefühlen umzugehen, stärkt sie das ihr ganzes Leben. Aus einem CSR-Projekt des Unternehmens betapharm entwickelte Heidrun Mayer gemeinsam mit Partnern aus Praxis und Wissenschaft ein Präventionsprogramm für den Kindergarten – evidenzbasiert, alltagsnah und von Anfang an wissenschaftlich begleitet durch Prof. Dr. Herbert Scheithauer von der Freien Universität Berlin.
2010 wurde daraus der Papilio e. V. Als Heidrun Mayer 2016 unerwartet verstarb, blieb das Fundament, das sie gelegt hatte. Unter der Geschäftsführung von Heidi Scheer wuchs Papilio weiter: Mit Papilio-U3 und Papilio-6bis9 entstand eine durchgängige Präventionskette von der Krippe bis zur Grundschule. 2019 wurde der Verein zur gGmbH.
Heute führen Katharina Hepke und Dr. Charlotte Peter das Sozialunternehmen. Das Ziel ist klar: Bis 2035 sollen zwei Millionen Kinder mit dem Papilio-Ansatz gestärkt werden.

Was ist der Papilio-Ansatz
Papilio verfolgt einen entwicklungsorientierten Präventionsansatz: Durch die Stärkung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern von 0 bis 9 Jahren beugen wir Verhaltensauffälligkeiten vor und legen den Grundstein für psychische Gesundheit.
Unser Hebel sind die Erwachsenen: Wir qualifizieren pädagogische Fach- und Lehrkräfte, unterstützen Eltern und kooperieren mit Partner:innen, um die Papilio-Programme nachhaltig in Kita, Grundschule und Kommune zu verankern.
Was ist die wissenschaftliche Grundlage?
Papilio entstand in enger Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und wird seit über 20 Jahren durch Prof. Dr. Herbert Scheithauer von der Freien Universität Berlin und weiteren Wissenschaftspartner:innen begleitet. Die Programme basieren auf entwicklungspsychologischen Erkenntnissen und werden kontinuierlich evaluiert und weiterentwickelt.
Evidenzbasiert zu arbeiten bedeutet für Papilio: Wissenschaftliche Erkenntnisse, fachliche Expertise und Praxiserfahrung zusammenzuführen, damit Prävention im Alltag wirklich trägt.

Welche Wirkung hat Papilio?
Papilio wirkt – wissenschaftlich belegt und messbar. Papilio-Programme stärken z. B. die sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern und reduzieren Verhaltensauffälligkeiten, die Risikofaktoren für spätere Sucht- und Gewalterfahrungen darstellen. Mehr noch: Nicht nur Kinder profitieren – auch Fachkräfte werden in ihrer pädagogischen Arbeit gestärkt. Die Wirkung wird nicht nur durch Studien sondern auch durch Aufnahme in die Grüne Liste Prävention bestätigt.

Wie sichert Papilio Qualität?
Qualität ist bei Papilio nicht optional – sie ist strukturell verankert. Von der Qualifizierung der Trainer:innen und Fachkräfte über einheitliche Standards in den Programmen bis zur kontinuierlichen Begleitung in den Einrichtungen: Alle Ebenen der Umsetzung sind Teil eines Systems, das Qualität sichert. Das schafft Verlässlichkeit für alle Partner*innen.

Das Team hinter Papilio
Hinter Papilio steht ein Team, das Haltung und Professionalität zusammenbringt. Wir arbeiten an der Schnittstelle von Praxis, Wissenschaft, Prävention und Kommunikation – mit dem gemeinsamen Anspruch, dass unsere Arbeit im Alltag von Kitas und Grundschulen wirklich hilft.
Was uns verbindet, ist mehr als ein Arbeitsauftrag: Es ist die Überzeugung, dass frühe Stärkung zählt und dass jedes Kind das Recht hat, in einer Umgebung aufzuwachsen, die es sieht.



