Entwicklung: Die Zukunft von Papilio
Papilio ist auf die universelle Prävention ausgerichtet. Derzeit gibt es Papilio für Kindergärten: Über die ErzieherIn als Multiplikatorin werden Kinder und Eltern erreicht. Parallel dazu soll Papilio in den nächsten Jahren weiter entwickelt und ausgebaut werden.
- Kindergärten in Brennpunkten
Hierfür startete 2009 ein Entwicklungs- und Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen, das untersucht, ob Papilio für Kindergärten in Stadtteilen mit vielen sozialen Herausforderungen angepasst werden muss.
Mehr zum NRW-Modellprojekt - ElternClub
Der ElternClub intensiviert die Einbeziehung der Eltern von Kindergartenkindern durch Schulungen und regelmäßigen Austausch. Ein Konzept dafür wurde entwickelt. Die konkrete Entwicklung startete Anfang 2012 in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin. - Papilio für Unter-Dreijährige (U3)
Die Entwicklung der sozial-emotionalen Kompetenz beginnt im 2. Lebensjahr und immer mehr Kinder unter 3 Jahren besuchen eine Krippe. Da ist es nur folgerichtig, Papilio auch für diese kleinen Kinder anzubieten. Vereinzelte Erfahrungen dazu liegen aus Papilio-Kindergärten vor, die auch U3-Gruppen betreuen. - Papilio für die Grundschule
Bis zum achten Lebensjahr entwickeln Kinder einen Großteil ihrer sozial-emotionalen Kompetenzen. Deshalb soll ein Papilio-Modul entwickelt werden, das über GrundschullehrerInnen an die Kinder vermittelt wird. Das Interesse dafür ist da, denn Papilio erhält immer wieder Anfragen aus Grundschulen: von LehrerInnen, die erleben, dass Papilio-Kinder besondere Kompetenzen mitbringen.
Für diese Zukunfts-Projekte sucht Papilio nach Förderern und Partnern, die die detaillierte Konzeptentwicklung, die Umsetzung in die Praxis und die wissenschaftliche Begleituntersuchung ermöglichen.