Chronologie und Zahlen zur Entwicklung von Papilio

BASIS-INFORMATION. Stand September 2020

 

Zahlen und Fakten – Stand September 2020

Papilio-U3 – für unter Dreiährige in der Kita (Krippe)

  • 12 Trainerinnen in 5 Bundesländern sind fortgebildet.
  • 156 Erzieherinnen sind fortgebildet und erreichen 1.406 Kinder.

Papilio-3bis6 – für Drei- bis Sechsjährige in der Kita (Kindergarten)

  • 234 Trainerinnen in 14 Bundesländern
  • 7.676 Erzieherinnen, 379.650 Kinder
  • Der Papilio-ElternClub hat 1.236 Eltern erreicht.
  • Seit 2006 265 Aufklärungskampagnen-Tage mit der Augsburger Puppenkiste

Papilio-Integration für kultursensitive Erziehung in der Kita (Kindergarten)

  • 32 Trainerinnen in 10 Bundesländern
  • 77 Erzieherinnen, 1.540 Kinder

Papilio-6bis9 für die Grundschule

  • 10 Trainerinnen in 3 Bundesländern
  • 67 LehrerInnen, ErzieherInnen und SchulsozialarbeiterInnen
  • 1.517 Grundschulkinder
  • 10 Tourtage mit der Augsburger Puppenkiste und dem Stück „Paula kommt in die Schule“

In Finnland sind 4 Papilio-3bis6-Trainerinnen aktiv, die 507 Erzieherinnen in 24 Kitas fortgebildet haben.

Im deutschsprachigen Ostbelgien haben 5 Papilio-3bis6-Trainerinnen 162 Pädagoginnen in 35 Kitas fortgebildet.

Chronologie

2016–2020: Entwickung neuer Programme, Verbreitung in Finnland und Belgien

Ende 2019 Abschluss der Programmentwicklung Papilio-6bis9 für Grundschule
Anfang 2019 Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH
Oktober 2018 Premierenwochen: Augsburger Puppenkiste mit dem neuen Stück „Paula kommt in die Schule“ in NRW und Brandenburg
September 2018 Wir sind SR-Champ: Papilio wird für seinen Jahres- und Wirkungsbericht ausgezeichnet. Pressetext
Dezember 2017 Papilio startet in Belgien. Pressetext
September 2017 275.000-€-Spende für die Verbreitung des Papilio-ElternClubs. Pressetext
Januar 2017 Die Entwicklung des Präventionsprogramms Papilio-U3 startet.
November 2016 Neue Fortbildung "Papilio Integration" entwickelt für den Umgang mit geflüchteten Kindern. Pressetext
Oktober 2016 Das Präventionsprojekt "Paula kommt in die Schule" startet: Neuentwicklung eines Programms für den Übergang in die Grundschule. Pressetext
September 2016 Neue geschäftsführende 1. Vorsitzende Heidi Scheer, nach dem plötzlichen Tod von Heidrun Mayer im August. Pressetext

2010–2016: 2. Verbreitungsphase als Sozialunternehmen Papilio e.V.

März 2016 Erneute Phineo-Empfehlung: Diesmal für den Papilio-ElternClub.
Juli 2015 Finnland: Papilio startet mit einer ErzieherInnen-Fortbildung. Pressetext
November 2014 Erste Ergebnisse des Modellprojekts Papilio-ElternClub werden präsentiert.
Oktober 2014 Papilio erhält vdek-Zukunftspreis. Pressetext
September 2013 Einbindung von Papilio-3bis6 in die Ausbildung der ErzieherInnen wird nach erfolgreichem Abschluss der Pilotprojekte bundesweit angeboten
Juli 2013 Erste Ergebnisse aus dem Modellprojekt "Brennpunkt-Kitas" präsentiert. Presseinfo
Oktober 2012 Papilio in Paris mit dem Chemins d"Enfances geehrt.
August 2012 Auszeichnung mit dem Wirkt-Siegel von Phineo
Juni 2012 Das Vorlesebuch "Paula im Koboldland" erscheint.
Januar 2012 Das Entwicklungsprojekt Papilio-ElternClub startet.
Juli 2011

Offizieller Auftakt des Modellprojekts "Brennpunktkindergärten" in NRW.

Umzug in neue Büroräume.

April 2011 Heidrun Mayer wird von der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet für ihr zukunftsweisendes Engagement.
Januar 2011 100 zertifizierte Papilio-Kindergärten bundesweit.
November 2010 Heidrun Mayer als Sozialunternehmerin von Ashoka ausgewählt.
Juli 2010 Papilio wird selbstständig.
März 2010 Papilio e.V. wird gegründet und als gemeinnützig anerkannt.

2005–2010: 1. Verbreitungsphase als Projekt im gemeinnützigen beta Institut

Oktober 2009 BARMER startet Förderung in Bayern.
Juni 2009 Nordrhein-Westfalen: Auftritt im Düsseldorfer Landtag.
März 2009 Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble besucht Papilio in Augsburg.
Feb 2009 Papilio ist Preisträger beim Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und
Toleranz 2008".
Okt 2008 Meilenstein: 100 Papilio-Tourtage in 3 Jahren in 11 Bundesländern.
Sept 2008 Meilenstein: 2.000 ErzieherInnen bundesweit ausgebildet.
Mai 2008

Schleswig-Holstein: Auftaktveranstaltung im Kieler Landtag zur landesweiten Umsetzung von Papilio-3bis6.

Erster Papilio-Newsletter.

April 2008 Erster bundesweiter Qualitätsverbund für TrainerInnen mit Workshops, Vorträgen und fachlichem Austausch.
Nov 2007

Hessen: Erste Zertifizierung von Papilio-TrainerInnen

Meilenstein: 100 Papilio-TrainerInnen ausgebildet bzw. in Ausbildung

Auszeichnung Politikaward 2007

Okt 2007

15 Aufführungen "Paula und die Kistenkobolde" in der Augsburger Puppenkiste für Papilio-Kindergärten in Stadt und Landkreis Augsburg.

100 ErzieherInnen in der Modellregion im Landkreis Augsburg ausgebildet.

Aug 2007 2. Auflage des Papilio-Buchs "Theorie und Grundlagen" sowie des Praxis- und Methodenhandbuchs erscheint.
Mai - Sept 2007 Papilio-Tournee durch 25 Städte in vier Bundesländern.
Nov 2006 Auszeichnung "365 Orte im Land der Ideen": Erstes bundesweites Fachsymposium in Augsburg zum Thema Prävention im Kindergarten.
Okt 2006 Pilotphase der TrainerInnen-Fortbildung ist abgeschlossen und standardisierte Ausbildungsrichtlinien liegen vor.
Sept 2006 Kooperationen mit Partnern in Mecklenburg-Vorpommern, NRW, Hamburg, Thüringen und Schleswig-Holstein markieren den Beginn der flächendeckenden Umsetzung von Papilio.
Juli 2006 Landkreis Augsburg wird Modellregion für die lokale Einführung von Papilio in Partnerschaft mit der Kreissparkasse Augsburg als Paten.
März 2006 Bayerischer Landtag: Auftakt zu einer bundesweiten Papilio-Aufklärungskampagne über drei Jahre mit Unterstützung der Augsburger Puppenkiste.
Mai 2005 Hessen startet Trainerausbildung, um Papilio landesweit zu implementieren.

2002–2005: Studien- und Modellphase Kindergartenprogramm

Dez 2005 Bayern (inklusive Modellregion): 495 ErzieherInnen geschult und damit mindestens 9.900 Kinder und deren Eltern erreicht.
Herbst 2005 Ergebnisse der Papilio-Studie liegen vor: Sie beweisen, dass Papilio-3bis6 im Kindergartenalltag machbar ist, dass es die sozial-emotionale Kompetenz steigert und Verhaltsauffälligkeiten reduziert.
Sommer 2005 Datenerhebung in Grundschulen für eine weitere Studie, um die Auswirkungen von Papilio-3bis6 auf schulische Leistungen und Verhalten zu erheben.
Juli 2004 Der erste außerbayerische Export: Bad Nauheim in Hessen startet das Programm Papilio-3bis6 mit der Fortbildung von Papilio-TrainerInnen.
Herbst 2003 - Sommer 2004 Einführung von Papilio-3bis6 in der Modellregion Augsburg im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie. Beteiligt sind 25 Kindergärten mit 49 Gruppen und 700 Kindern, 1.200 Eltern und 100 ErzieherInnen.
Herbst 2003 Die ersten Papilio-TrainerInnen werden ausgebildet: Sie führen Papilio-3bis6-Seminare für ErzieherInnen in verschiedenen bayerischen Regionen durch.
Juli 2003 Schulung der ersten ErzieherInnen für Papilio-3bis6.
Frühjahr 2003 Das Präventionsprogramm "Papilio"* steht. Die Modellregion wird eingerichtet, um Papilio unter wissenschaftlich kontrollierten Bedingungen zu erproben. Kindergärten werden für die Studie geworben.
Herbst 2002 Finanzierung von Studie und Evaluation ist gesichert: Das Bayerische Gesundheitsministerium, die betapharm Arzneimittel GmbH und die BMW Group finanzieren zu gleichen Teilen die Kosten von über 600.000 Euro.
2002 beta Institut wird Studien- und Projektzentrale.
Gemeinsam mit der Universität Bremen (Zentrum für klinische Psychologie und Rehabilitation, Prof. Dr. Franz Petermann) Erarbeitung einer wissenschaftlichen Basis und Entwicklung neuer, evaluierbarer Maßnahmen zur Prävention gegen Sucht und Gewalt, die im Kindergarten einsetzbar sind. Einbezogen sind Wissenschaftler, Kindergartenpraktiker, Eltern, Kinder und Künstler, darunter als prominentester Partner die Augsburger Puppenkiste.
  * Als 2017 die Entwicklung weiterer Programme startet, wird der Name geändert in "Papilio-3bis6".

2001 und früher

Herbst 2001 Der Rotary-Distrikt 1840 Südbayern wendet sich an das beta Institut mit dem Ziel, die Präventionsmaßnahmen "Leben ohne Sucht" wissenschaftlich überprüfen zu lassen.
Mitte 90er Im Raum Rosenheim entsteht ein Projekt zu "Leben ohne Sucht", das bereits im Kindergarten mit vorbeugenden Maßnahmen ansetzt. Unterstützung durch Rotary-Clubs vor Ort.

 

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