Kinder brauchen Flügel
Ein Papilio, lateinisch für Schmetterling, ist mit seiner Leichtigkeit Sinnbild für das, was wir Kindern wünschen: Fröhlich und unbeschwert den Tag zu entdecken und neugierig all das zu lernen, was zur Gestaltung eines positiven und selbstbestimmten Lebensweges wichtig ist.
Doch zahlreiche gesellschaftliche Einflüsse und bisweilen schwierige Lebenssituationen stellen an Kinder heute Anforderungen, die nicht leicht zu erfüllen sind.
Wir Erwachsenen fragen uns deshalb häufig, wie wir unsere Kinder unterstützen können? Papilio gibt die Antwort: Papilio ist ein kindgerechtes, spielerisches Programm, das ErzieherInnen konkrete Maßnahmen an die Hand gibt, um Kinder in Ihrer Persönlichkeitsentfaltung zu unterstützen.

Einen weiteren Aspekt beinhaltet Papilio: Der Kokon als spannende Entwicklungsstufe des Schmetterlings. Was auch immer in seinem Inneren vorgeht, er bietet Schutz und Geborgenheit bis sich am Ende ein individueller, einzigartiger Schmetterling entfaltet.
In diesem Sinne begleiten die Papilio-Maßnahmen das Kindergartenkind: Es erlernt soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten, um wichtige Entwicklungsschritte selbstbewusst zu bewältigen. Die sozial-emotionale Kompetenz soll das Kind später davor schützen, in schwierigen Situationen mit Gewalt oder Suchtverhalten zu reagieren. Denn wer Flügel hat, dem stehen viele Wege offen.
Oder um es mit Goethe zu sagen:
"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel."
Und auch wenn der Schmetterling mehr für die künftige Entwicklung steht, vermittelt Papilio doch auch "Wurzeln": emotional verankerte Werte, die einem Kind Sicherheit und Standfestigkeit verleihen.
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